Archiv
DaimlerChrysler: Bericht über Arbeitsplatzgefährdung Spekulation

STUTTGART (dpa-AFX) - Berichte über einen möglichen Abbau von 10.000Arbeitsplätzen bei Mercedes-Benz hat das Unternehmen zurückgewiesen. "Das istreine Spekulation, wir kommentieren das nicht weiter", sagte ein Sprecher derStuttgarter DaimlerChrysler AG zu einem Bericht der Zeitung "DieWelt".

STUTTGART (dpa-AFX) - Berichte über einen möglichen Abbau von 10.000Arbeitsplätzen bei Mercedes-Benz hat das Unternehmen zurückgewiesen. "Das istreine Spekulation, wir kommentieren das nicht weiter", sagte ein Sprecher derStuttgarter DaimlerChrysler AG zu einem Bericht der Zeitung "DieWelt".

Demnach hat die Unternehmensberatung McKinsey die Mercedes-Benz-Sparte unterdie Lupe genommen und 10.000 von weltweit 104.000 Stellen in Frage gestellt. Aufsie könne man verzichten, ohne dass Abstriche bei Anzahl und Qualität derproduzierten Autos gemacht werden müssten, hieß es laut "Welt" in dem internenPapier. Als Grund seien unter anderem weitere Rationalisierungsfortschritte mitdem Anlauf der neuen C-Klasse genannt worden.

MCG BEST UND MODELLOFFENSIVE

Der Sprecher verwies auf das Programm "MCG (Mercedes Car Group) Best", dasseit zwei Jahren auf die Steigerung der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeitabziele und die Position von Mercedes in Luxussegment absichern solle. DasProgramm werde von McKinsey geleitet.

Außerdem habe die bis 2010 ausgelegte zweite Modelloffensive im vergangenenJahr begonnen, mit der der Absatz von derzeit 1,1 Millionen Pkw auf 1,5Millionen gesteigert werden soll. "Wir brauchen dazu die Produktionskapazitätenund damit auch die Arbeitnehmer", fügte der Sprecher hinzu. Er betonte: "Wirwollen in Deutschland bleiben und die Position des Standortes im internationalenWettbewerb nachhaltig sichern."

Mercedes-Benz beschäftigt in Deutschland etwa 50.000 Menschen. InBaden-Württemberg sind laut der Zeitung vor allem Stellen im größten PKW-Werk(C-, E-, S-Klasse) des Konzerns am Standort Sindelfingen (Kreis Böblingen) mitderzeit 30.000 Beschäftigten gefährdet. In Rastatt, wo die neue A-Klasseproduziert werden soll, wurden kürzlich neue Mitarbeiter angeworben. Laut "Welt"sollen die Stellen sozialverträglich abgebaut und dabei befristete Zeitverträgenicht verlängert und älteren Mitarbeitern Altersteilzeit angebotenwerden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%