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DaimlerChrysler: Klage durch Großaktionär

Die Schwierigkeiten bei DaimlerChrysler reißen nicht ab. Gestern wurde nun der Automobilkonzern von Großinvestor Kirk Kerkorian auf Schadensersatz in Höhe von 9 Milliarden Dollar wegen Irreführung verklagt.

Kerkorian hatte vor der Fusion rund 14 Prozent der Chrysler Aktien gehalten. Der Großinvestor scheint eine solide Argumentationsgrundlage zu haben. Das Daimler Management hat selbst zugegeben, Chrysler bewusst vorgetäuscht zu haben, in einen "Merger of Equals" einzuwilligen, also eine Fusion, bei der anschließend beide Parteien gleichberechtigt sind.



Unabhängig davon, wurde ein Großteil der operativen Schwierigkeiten bei Chrysler jedoch durch das dortige Management verursacht, meint das Brokerhaus Prudential Securities. In Anbetracht des schwierigen Marktumfelds bleiben die Analysten von Prudential zurückhaltend. Das Risiko von Produktionskürzungen und sinkenden Gewinnen pro Aktie ist noch immer gegeben. Das DaimlerChrysler-Papier verliert am Dienstagvormittag knapp vier Prozent an Wert.

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