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Daimlerchrysler: Streit über Laufzeit von StandortgarantienDPA-Datum: 2004-07-22 12:25:19

(dpa-AFX) Stuttgart - In den Verhandlungen um Kostensenkungen bei Daimlerchrysler streiten Vorstand und Betriebsrat vor allem um die Laufzeit von Standortgarantien. Ein IG Metall-Sprecher sagte am Donnerstag in Stuttgart, Betriebsrat und Gewerkschaft wollten "deutlich langfristige" Standortgarantien. "Die Frage ist, was sind uns langfristige Beschäftigungsgarantien und Investitionsentscheidungen wert." Ein Konzernsprecher betonte, die in der Nacht vertagten Gespräche in der Konzernzentrale verliefen konstruktiv.

(dpa-AFX) Stuttgart - In den Verhandlungen um Kostensenkungen bei Daimlerchrysler streiten Vorstand und Betriebsrat vor allem um die Laufzeit von Standortgarantien. Ein IG Metall-Sprecher sagte am Donnerstag in Stuttgart, Betriebsrat und Gewerkschaft wollten "deutlich langfristige" Standortgarantien. "Die Frage ist, was sind uns langfristige Beschäftigungsgarantien und Investitionsentscheidungen wert." Ein Konzernsprecher betonte, die in der Nacht vertagten Gespräche in der Konzernzentrale verliefen konstruktiv.

Für das Unternehmen sitzen Mercedes-Chef Jürgen Hubbert und Personalvorstand Günther Fleig am Verhandlungstisch. Die Arbeitnehmer werden von Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm und IG Metall - Bezirksleiter Jörg Hofmann vertreten. Umstritten sind Sonderpausen, Spätschichtzuschläge und der für 2005 geplante Entgeltrahmen- Tarifvertrag (ERA).

Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sagte der "Berliner Zeitung" (Donnerstag), nur durch massive Kostensenkungen könne Mercedes seine führende Position in der Premiumklasse dauerhaft behaupten.

Der Konzernvorstand verlangt in Sindelfingen ab 2007 eine Senkung der Arbeitskosten um jährlich 500 Millionen Euro. Andernfalls soll die Produktion der neuen Mercedes-C-Klasse und ihrer Varianten vor allem ins Werk Bremen verlagert werden. Dies würde in Sindelfingen 6.000 der über 30.000 Stellen kosten.

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