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Daimlerchrysler: Von Beratervertrag mit Pfahls ist uns nichts bekanntDPA-Datum: 2004-07-21 14:13:00

(dpa-AFX) Stuttgart - Daimlerchrysler < DCX.ETR > hat dementiert, dass der festgenommene Ex-Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls einen Berater-Vertrag mit der damaligen Daimler-Tochter Daimler-Benz Aerospace AG (Dasa) gehabt habe. "Uns ist nichts bekannt von einem Beratervertrag mit Herrn Dr. Pfahls", hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung. Der SWR-Hörfunk, die ARD und der "Stern" hatten berichtet, Pfahls habe bereits während seiner Zeit als Staatssekretär einen Beratervertrag mit der Dasa gehabt.

(dpa-AFX) Stuttgart - Daimlerchrysler < DCX.ETR > hat dementiert, dass der festgenommene Ex-Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls einen Berater-Vertrag mit der damaligen Daimler-Tochter Daimler-Benz (Dasa) gehabt habe. "Uns ist nichts bekannt von einem Beratervertrag mit Herrn Dr. Pfahls", hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung. Der SWR-Hörfunk, die ARD und der "Stern" hatten berichtet, Pfahls habe bereits während seiner Zeit als Staatssekretär einen Beratervertrag mit der Dasa gehabt.

Die in den Medien genannte Summe von 238.438 Mark habe Pfahls im Jahr 1992 aus seinem Arbeitsverhältnis mit der damaligen Daimler-Benz bekommen. Zu dem Bericht, dass sich der Damalige Dasa-Chef und heute Daimlerchrysler-Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrempp mit Pfahls zu Gesprächen über das Rüstungsprojekt "Jäger 90" (später "Eurofighter") getroffen habe, hieß es in der Stuttgarter Konzernzentrale, dass selbstverständlich regelmäßig Gespräche des damaligen Dasa-Managements und dem Bundesverteidigungsministerium geführt worden seien. Der deutsche Umfang des Rüstungsprojektes sei von Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) und Staatssekretär Gunnar Simon endverhandelt und 1997 vom Bundestag beschlossen worden.

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