Damen haben nichts zu verlieren
Für Hockey-Herren ist Medaille Pflicht

Während das Minimalziel der deutschen Hockey-Herren Halbfinale lautet, wollen die Damen als krasser Außenseiter nur Schadensbegrenzung betreiben und nicht allzu schnell untergehen.

HB DÜSSELDORF. Die Mannschaften des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) gehen in Athen mit ganz unterschiedlichen Aussichten an den Start. Während die Damen als krasser Außenseiter keine realistischen Aussichten auf die Halbfinal-Qualifikation haben, ist für die Herren der Sprung unter die besten Vier des Olympia-Turniers Pflicht. "Unser Ziel ist eine Medaille", betonte Herren-Bundestrainer Bernhard Peters, dessen Team zuletzt große Titel gehamstert hat. 2002 wurde es zum ersten Mal Weltmeister, 2003 gewann die Mannschaft zum vierten Mal in Serie den EM-Titel.

In Athen geht es für die Peters-Truppe gleich in die Vollen. Mit Rekord-Weltmeister Pakistan und Vize-Europameister Spanien stehen die wohl härtesten Gruppen-Gegner gleich am Anfang auf dem Spielplan. Die ebenfalls starken Südkoreaner sowie Großbritannien und Ägypten sind die weiteren Vorrunden-Widersacher in der Gruppe A.

Auch auf die Damen-Auswahl von Bundestrainer Markus Weise warten gleich zu Beginn die dicksten Brocken: Olympiasieger Australien und Mitfavorit Niederlande. Außerdem geht es in der Gruppe B gegen Südafrika und die wieder erstarkten Südkoreanerinnen. "Es ist eine sehr harte, aber auch interessante Aufgabe für uns", urteilte Weise, der in der griechischen Hauptstadt mit einer jungen und mitten im Umbruch befindlichen Mannschaft ohne Star-Aktrice Britta Becker antreten wird. Auch hier verhält es sich beim "starken Geschlecht" ganz anders: Herren-Coach Peters hat das Groß jener Asse beisammen, die an den jüngsten WM- und EM-Triumphen beteiligt waren.

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