Damit werden die drängendsten Liquiditätsprobleme gelöst
Holzmann erhält Finanzspritze über 125 Mill. DM

dpa FRANKFURT. Der angeschlagene Baukonzern Holzmann erhält eine Finanzspritze in Höhe von 125 Mill. DM. Das Überbrückungasdarlehen wird von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung gestellt. Dies bestätigte die Sprecherin der Philipp Petra Rob, am Mittwoch in Frankfurt. Damit ist Holzmann einen Tag vor der Hauptversammlung am Donnerstag in Frankfurt die drängendsten Liquiditätsprobleme los.

Da Holzmann die 125 Mill. DM der KfW nur zu marktüblichen Konditionen erhält, bedarf es aus Frankfurter Sicht keiner Zustimmung der EU-Kommission in Brüssel. Die Mittel sollen nach Darstellung der Konzernsprecherin für die Abwicklung des wachsenden Auftragsbestandes im Ausland verwendet werden.

Das von Bundeskanzler Gerhard Schröder im November 1999 zur Rettung des Bauriesen versprochene KfW-Darlehen in Höhe von 150 Mill. DM sowie eine Ausfallbürgschaft über 100 Mill. DM liegen dagegen weiterhin auf Eis. Seit neun Monaten prüft die Behörde in Brüssel, ob dieser Sanierungsbeitrag des Bundes eingelöst werden darf oder ob es sich um nicht zulässige staatliche Subventionen handelt. Eine rasche Entscheidung ist nicht in Sicht. Dies dürfte die KfW veranlasst haben, den nicht genehmigungspflichtigen Überbrückungskredit zu marktüblichen Bedingungen einzuräumen.

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