Dank aus Baschkirien
Trauerfeier in Überlingen

Knapp zwei Wochen nach der Flugzeugkatastrophe vom Bodensee ist am Freitag in Überlingen mit einer Trauerfeier der 71 Opfer des Absturzes gedacht worden.

HB ÜBERLINGEN. Baden-Württembergs Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) sagte vor rund 1000 Trauergästen aus dem In- und Ausland: "71 Menschen sind mit einem Schlag hinweggerafft worden. Sie haben einen entsetzlichen, technischen Tod erlitten."

Der Regierungschef der russischen Teilrepublik Baschkirien, Rafael Bajdawletow, dankte den deutschen Behörden und Helfern. In der Diskussion um die Ursache warnte Bajdawletow vor "voreiligen Schlüssen". Unterdessen kündigte der Schweizer Bundespräsident Kaspar Villiger wegen Sicherheitsbedenken an, nicht zu einer geplanten Trauerfeier in die baschkirische Hauptstadt Ufa zu reisen. Das russische Außenministerium habe darüber informiert, dass die Sicherheit der Schweizer Delegation nicht garantiert werden könne, heißt es in Medienberichten.

Auch Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) und sein Schweizer Amtskollege Moritz Leuenberger nahmen am Freitag an der Trauerfeier teil. Aus Baschkirien stammen 65 der tödlich verunglückten Flugzeuginsassen, hauptsächlich Schulkinder. An Bord der Tupolew, die am 1. Juli über dem nordwestlichen Bodenseeufer mit einer Frachtmaschine zusammengestoßen war, befand sich ferner eine vierköpfige weißrussische Familie.

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