Dank Deckungskäufen
Tokioter Börse schliesst etwas fester

Die Tokioter Börse hat bei dünnem Handel ihre kräftigen Gewinne vom Vortag ausbauen können. Der Nikkei Index kletterte auf 14 007,85 Punkte.

dpa-afx TOKIO. Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Dienstag bei dünnem Handel ihre kräftigen Gewinne vom Vortag ausbauen können. Der Nikkei-Index für 225 Werte legte dank Deckungskäufen um 0,5 % zu und überwand wieder knapp die Marke von 14 000 Punkten. Am Schluss verzeichnete das Börsenbarometer einen Gewinn von 76,24 auf 14 007,85 Punkte.

Der Euro legte unterdessen zu. Um 15.00 Uhr Ortszeit wurde er mit 0,9250-60 $ bewertet nach 0,9240-50 $ am Montag. Der US- $ wurde zum Yen fester mit 113,33-36 Yen bewertet nach 112,90-92 Yen am Vortag.

Konjunkturdaten keine Überraschung

Für den nötigen Auftrieb am Markt hätten Deckungskäufe gesorgt, sagten Händler. Unterstützung habe der Index auch von institutioneller Seite erhalten. Dagegen seien die veröffentlichten Konjunkturdaten keine Überraschung gewesen.

Der japanische Aktienmarkt biete unter den OECD-Ländern (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) die besten Werte, sagte Jean-Pascal Rolandez von BNP Paribas. Allerdings sei der Aktienmarkt in der vergangenen Zeit deutlich unter Druck geraten. Die Gefahr, die von dem möglichen Einsturz an der US-Computerbörse Nasdaq ausgehe, sei noch nicht vorüber, sagte der Analyst. Der japanische Aktienmarkt habe aber seine vorsichtige Erholung über die Weihnachtszeit nach der Freitags-Rally an der Nasdaq fortgesetzt. Der Nasdaq-Composite-Index war um 7,56 % auf 2 517,05 Zähler gesprungen. Händlern zufolge hätten sich Schnäppchenjäger nach der Talfahrt der vergangenen Wochen und Monate wieder eingedeckt. Positive Konjunkturdaten beflügelten den US-Markt zusätzlich. Der weitere Verlauf im japanischen Aktienmarkt hänge nun von dem kurzfristigen Handelsverlauf der amerikanischen Technologiewerte ab, sagte Rolandez.

Bankentitel überwiegend fester

Unter den High-Tech-Werten kletterten Fujitsu um 14 Yen auf 1 702 Yen, während NEC 20 Yen auf 2 110 Yen gewannen. Rohm verloren dagegen 890 Yen auf 21 650 Yen.

Bankentitel notierten überwiegend fester, nachdem sie unlängst wegen Ängsten vor einer möglichen Krise im Bankensektor unter Druck geraten waren. Diese Sorge war durch den Absturz von Qualitätswerten ausgelöst worden. Sanwa Bank stiegen um 15 Yen auf 802 Yen, Sakura Bank um 4 Yen auf 666 Yen und Bank of Tokyo-Mitsubishi verteuerten sich um 17 auf 1 154 Yen.

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