Dank neuer Diagnose-Möglichkeit
Lungenmilzbrand-Patientin geheilt aus Klinik entlassen

Nach einer erfolgreichen Behandlung gegen Lungenmilzbrand ist eine Frau im US-Bundesstaat New Jersey am Montagabend aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dies zeige, dass man eine Infektion mit der tödlichen Krankheit überstehen könne, sagte die 56-Jährige Norma Wallace beim Verlassen des Virtua Memorial Hospitals in Mount Holly.

afp WASHINGTON. Wallace hatte sich Anfang Oktober in der Postverteilungsstelle von Hamilton in der Nähe von Trenton infiziert, als sie die Sortiermaschine putzte. Der Behandlungserfolg wurde durch die schnelle Erkennung der Milzbrand-Bakterien möglich. Mit einem von der Mayo-Klinik und dem schweizerischen Pharma-Konzern Roche Diagnostics entwickelten DNA-Test kann der Erreger in weniger als einer Stunde identifiziert werden.

Der Präsident von Roche Diagnostics, Martin Madaus, betonte, sein Unternehmen wolle den Test so schnell wie möglich zur Verfügung stellen und damit seinen Beitrag zur Bekämpfung des Bioterrorismus leisten. Das US-Zentrum für Medizinische Kontrolle und Prävention (CDC) erklärte unterdessen, der neue Test solle zunächst mit dem derzeit gebräuchlichen PCR-Test verglichen werden. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des CDC sagte, der PCR-Test habe bislang sehr gute Dienste geleistet.

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