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Danke Alan!

Frohes Neues Jahr!!! Frohe Weihnachten! Und Danke Greenspan, dass Du uns gerettet hast! Die Analysten an der Wall Street sind sich zwar einig, dass sich das Konjunkturumfeld über Nacht nicht ändern wird. Frühestens in sechs Monaten dürfte das fundamentale Umfeld den Boden erreicht haben. Die Konjunktur mag erst mit einer Verzögerung reagieren, nicht aber die Finanzmärkte.

Investoren dürften in Hoffnung auf weitere Zinssenkung und eine Erholung der Konjunktur gegen Jahresmitte wesentlich Risikobereiter werden. Merrill Lynch geht davon aus, dass nicht nur Finanz-, Technologie- und zyklische Konsumwerte auf die sinkenden Zinsen mit einer Rally reagieren, sondern der breite Aktienmarkt an der Erholung teilnimmt.



Das die Zinssenkung ein wichtiges psychologisches Signal war, sieht man an der Zusammensetzung des Handelsverlaufs an der Wall Street. Wie bereits zur Wochenmitte trennen sich Investoren von defensiven Werten aus den Bereichen Pharma, Tabak und Getränke und verlagern Kapital in zyklischere Wachstumsbereiche und zinssensitive Sektoren.



Im Dow Jones wird die Gewinnerliste von IBM angeführt, gefolgt von Caterpillar, Eastman Kodak und J.P. Morgan. Der Finanzbereich wird nach der Zinssenkung von zahlreichen Brokerhäusern zum Kauf empfohlen. Merrill Lynch äußert sich zu Bank of New York, Citigroup, Mellon Bank, Wells Fargo und J.P. Morgan positiv.



Einzelhandelswerte, die normalerweise zu den Gewinnern einer Zinssenkung gehören, werden durch eine Ertragswarnung bei Tiffany belastet. Merrill Lynch vermutet, dass trotz der sinkenden Gewinnerwartungen Einzelhandelswerte in den nächsten Monaten dennoch positiv abschneiden werden. Kräftige Global Crossing legt zur New Yorker Mittagszeit fast 15 Prozent zu, BMC Software kann sogar 41 Prozent steigen. Unter den Blue Chips zählt America Online, mit einem Plus von zwölf Prozent und Cisco mit einem Plus von über sechs Prozent zu den Stars des Tages.



Die Verlierer in dem Umfeld fallender Zinsen sind Ölwerte. Der Sektor setzt den Abwärtstrend der letzten Tage fort. Ferner wird am 17. Januar die OPEC tagen und möglicherweise die Senkung der Förderquoten melden. Man hat Bedenken, dass im Fall keiner Reduzierung ein weiterer Einbruch des Rohölpreises unter die 20 Dollar-Grenze folgen könnte.



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