Daran müssen sich Verrücktheiten messen
Entdecker von Frisbee und Hula-Hoop ist tot

Der Unternehmer Arthur Melin, dem die Amerikaner die Frisbee-Scheibe und den Hula-Hoop-Reifen zu verdanken haben, ist tot. Der Mitgründer der Spielzeugfirma Wham-O starb am Freitag im Alter von 77 Jahren. Er litt zuletzt an Alzheimer.

wiwo/ap COSTA MESA. "Nichts hat Amerika jemals so in seinen Bann gezogen wie Hula-Hoop", schreibt der Autor Richard Johnson in seinem Buch "American Fade". "Es bleibt der Standard, an dem sich alle neuen Verrückheiten messen lassen müssen."

Melin gründete Wham-O 1948 zusammen mit seinem Jugendfreund Richard Knerr. Sie benannten das Unternehmen nach dem Geräusch, das das Geschoss einer Steinschleuder macht, wenn es sein Ziel trifft. Zuerst verkaufte die Firma vor allem Sportgeräte, wie beispielsweise Bogen. Spielzeug kam erst 1955 hinzu, als der Gebäudeinspektor Fred Morrison Wham-O eine fliegende Plastikscheibe verkaufte, die er entwickelt hatte, nachdem er Studenten der Yale Universität beim Werfen von Kuchenblechen zugesehen hatte.

Wham-O verkaufte das Sportgerät zunächst unter dem Namen "Pluto Platters", bevor es dann zwei Jahre später nach einer Umgestaltung wieder als "Frisbee" auf den Markt kamen. 1958 importierte die Firma dann eine Idee aus Australien, den Hula-Hoop, der in Amerika eine wahre Hysterie auslöste. Wham-O verkaufte den Reifen schließlich 25 Millionen Mal.

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