Darmstädter wollen Mischkonzern bleiben: Merck KGaA plant Zukäufe in der Spezialchemie

Darmstädter wollen Mischkonzern bleiben
Merck KGaA plant Zukäufe in der Spezialchemie

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA will sich mit Zukäufen in der neu ausgerichteten Sparte Spezialchemie verstärken.

dpa-afx HAMBURG. "Gebiete, in denen wir aktiv sondieren, sind Elektronikchemikalien und Life Science", sagte der für dieses Geschäftsfeld zuständige Vorstand Thomas Schreckenbach der "Financial Times Deutschland" (FTD). Merck werde auch langfristig Chemie und Pharma nebeneinander betreiben.

"In der Chemiesparte werden wir sicherlich keine Großakquisitionen tätigen, sondern eher mittelgroße Zukäufe, mit denen wir uns gezielt Technologien oder Produkte erschließen", sagte Schreckenbach. Darunter seien Investitionen in zweistelliger Millionen-Euro-Höhe zu verstehen. Merck stehe in der Spezialchemie weltweit zwischen Rang 40 und 50. Da könne es nicht darum gehen, über Großakquisitionen zu wachsen.

Merck wird sich nach den Worten Schreckenbachs weiter als Mischunternehmen präsentieren. "Wir wollen den Konzern nicht zerlegen. Merck ist ein Pharmawert mit einem starken Chemie-Standbein. Allerdings können wir uns im Verbund mit der Pharmasparte renditeschwache Geschäfte nicht mehr leisten."

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