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Darum geht es: Repackaged Bonds

cü DÜSSELDORF. Die meisten Repackaged Bonds basieren auf Brady-Bonds. Das sind Dollar-Anleihen aus Südamerika, die nach Umschuldungsprogrammen dieser Länder begeben wurden. Herausgegeben werden die Bonds von Tochtergesellschaften der Banken, die extra zu diesem Zweck gegründet wurden.

Die Verzinsung der Bonds liegt leicht über dem aktuellen Marktniveau. Allerdings gibt es einige Tücken: Um sich gegen Währungs- und Zinsrisiken abzusichern, gehen die Banken Zins- und Währungstauschgeschäfte (Swaps) ein. In den Swap-Verträgen gibt es Klauseln, die dazu führen können, dass die Bonds vorzeitig nur zu einem Teil des Nennwerts getilgt werden.

Anleger haben Chancen, ihr Geld zurückzubekommen, wenn sie ihrer Bank einen Beratungsfehler nachweisen können. Wer sich nicht beraten lässt, hat in der Regel keinen Anspruch gegen seine Hausbank. Ein Anspruch besteht eventuelle gegen den Konsortialführer. Rechtsanwälte raten Anlegern, sich zu Klagen zusammenzuschließen. Dies geht in Deutschland nur über Umwege.

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