Das Abkommen umfasst zwölf Einzelverträge
VA Stahl: Verhandlungen wegen US-Schienenwerk beendet

vwd/apa WIEN. Die Voest-Alpine Stahl (VA Stahl) hat die Partnerverhandlungen um ein Produktions-Joint-Venture für eine Schienenfertigung in den USA im Großen und Ganzen beendet. Das Abkommen umfasst zwölf Einzelverträge. Für den endgültigen Abschluss fehle nur noch die Prüfung durch das US-Patentamt, bei der alle vegleichbaren technischen Verfahren gegenübergestellt werden, heißt es in einer Mitteilung der VA Stahl am Mittwoch.

In dem Joint-Venture, an dem VA Stahl über ihre steirische 100-Prozent VA Schienen GmbH&CoKG-Tochter in Form eines Know how-Abkommens 15 % halten wird, sollen gemeinsam mit der US-japanischen Partnerschaft Nucor-Yamato ultralange (bis 110 m) kopfgehärtete Eisenbahnschienen erzeugt werden. Anfang März werden die Verhandlungen mit den Bahngesellschaften beginnen, um in Rahmenverträgen 50 % der Schienenproduktion des Joint-Ventures abzudecken.

Der Anlagenteil am Standort Blytheville, Arkansas, der Nucor-Yamato ist mit 200 Mill. $ veranschlagt, dazu kommt ein Working Capital in Höhe von 50 Mill. $. Der Nafta-Raum (USA, Kanada, Mexiko) benötige unverändert rund 900 000 t Schienen. Nach dem Spatenstich sind für das Schienenwerk 18 Monate Aufbauzeit veranschlagt, danach weitere sechs Monate für das Hochfahren der Produktion.



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