Das Damoklesschwert pendelt weiter
Kommentar: Jetzt geht es bei Mobilcom zur Sache

Über den Wahlsonntag ist der vermeintliche Retter Kanzler Gerhard Schröder noch ohne schlechte Nachrichten aus Büdelsdorf gekommen: Jetzt geht es aber zur Sache bei dem norddeutschen Mobilfunkanbieter Mobilcom.

DÜSSELDORF. Vorstandschef Thorsten Grenz will 1 850 der 5 000 Jobs streichen. Das Geschäft mit der neuen Mobilfunktechnik UMTS soll offenbar eingefroren werden. Das heißt wohl übersetzt: Ein weiterer UMTS-Lizenznehmer wirft das Handtuch - so wie es bereits die Telefónica-Tochter Quam getan hat, die ebenfalls ambitionierte UMTS-Pläne für Deutschland hatte.

Mit diesen Schritten ist Mobilcom aber noch lange nicht gerettet. Die Milliardenschulden hängen noch immer wie ein Damoklesschwert über dem Unternehmen. Die am heutigen Freitag angekündigten Entlassungen sind daher wohl nicht die letzte schlechte Nachricht aus Büdelsdorf.

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