Das Geldvermögen stieg in Deutschland auf 3,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr
Deutsche investieren verstärkt in Fonds und Aktien

Investmentfonds und Aktien werden in Deutschland immer beliebter. Das ist das Ergebnis einer Studie der Dresdner Bank über die Märkte für Altersvorsorgeprodukte in Europa. So werde sich der Bestand an Investmentzertifikaten an den Geldvermögensanlagen in Deutschland in den kommenden zehn Jahren gegenüber 2000 verdreifachen, teilte die Dresdner Bank am Montag in Frankfurt am Main mit.

ddp-vwd FRANKFURT/M. Der Aktienbestand werde um das Zweieinhalbfache steigen und der Anlagebestand an Versicherungen werde 2010 mehr als doppelt so hoch sein wie 2000.

Der Anteil von Aktien, Fondsanlagen und Versicherungsprodukten am Geldvermögen dürfte 2010 in Deutschland fast 65 Prozent und in den fünf bevölkerungsreichsten EU-Ländern mehr als 70 Prozent betragen, heißt es in der Studie weiter. Im Jahr 1991 entfielen lediglich elf Prozent des Geldvermögens auf Aktien und Investmentfonds, während diese Investitionsart im vergangenen Jahr schon bei 23 Prozent lag. In Bankeinlagen floss 1991 knapp die Hälfte des gesamten Geldvermögens. Im vergangenen Jahr waren es dagegen nur noch 34 Prozent.

Das Geldvermögen stieg in Deutschland der Studie zufolge von 2,0 Milliarden Euro im Jahr 1999 auf 3,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Bis 2010 rechnen die Experten mit einem Vermögenszuwachs um 80 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Anleger in Aktien und Investmentfonds erzielten in den vergangenen fünf Jahren einen Wertzuwachs auf ihr Erspartes von rund 320 Milliarden Euro, heißt es weiter.

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