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«Das geraubte Kind»: Einblick in mongolische Traditionen

Frankfurt/Main (dpa) - In die Welt der mongolischen Nomaden führt der Roman «Das geraubte Kind» von Galsan Tschinag. Seine Geschichte geht auf eine Legende aus dem 18. Jahrhundert zurück: Ein kleiner Junge, dem gleich zu seiner Geburt eine außergewöhnliche Zukunft prophezeit wird, wird von den chinesischen Machthabern entführt und in deren Sinn erzogen.

Frankfurt/Main (dpa) - In die Welt der mongolischen Nomaden führt der Roman «Das geraubte Kind» von Galsan Tschinag. Seine Geschichte geht auf eine Legende aus dem 18. Jahrhundert zurück: Ein kleiner Junge, dem gleich zu seiner Geburt eine außergewöhnliche Zukunft prophezeit wird, wird von den chinesischen Machthabern entführt und in deren Sinn erzogen.

Als junger Mann wird er in seine Heimat zurückgeschickt, wo er als Stammeshäuptling die Okkupation der Mongolei durch die Chinesen sichern soll. Lange ist er hin und her gerissen, letztlich entscheidet er sich aber für seine Herkunft und beginnt einen Kampf gegen die Besatzer.

Der mongolische Autor, der in den 60er Jahren in Leipzig Germanistik studiert hat, schreibt in deutscher Sprache. Sein neuer Roman ist ein brillantes literarisches Dokument, das einen detailgenauen Einblick in eine uns fremde Welt gibt.

Galsan Tschinag

Das geraubte Kind

Insel Verlag, Frankfurt/Main

319 S. Euro 19,90

Isbn 3-458- 17184-3

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