Archiv
Das Geschäft mit der digitalen Fotografie boomt

Digitale Bilder können mit immer besserer Qualität aufgenommen werden und die Verknüpfung der Fotografie mit der Computertechnik und dem Internet bringt nicht nur den Anwendern mehr Spaß, sondern sichert der Fotobranche einen höheren Umsatz.

Die digitale Fotografie ist erwachsen geworden. Waren Digitalkameras vor wenigen Jahren noch eher ein Thema für Profis, sind sie inzwischen zu einem typischen Konsumerprodukt geworden. Die Fotokonzerne haben es geschafft, die Technik so einfach zu gestalten, dass wirklich jeder brauchbare Bilder schießen kann.

Die Digitalisierung der Fotografie hat der Branche einen zweiten Frühling beschert. Während der klassische Fotomarkt nur noch langsam wächst, explodiert die Nachfrage nach digitalen Bildtechniken. Die Firmen haben die Chance genutzt und rund um die neue Technik neue Dienstleistungen und Anwendungen kreiert, die jetzt die Kassen füllen. Dabei wird der Wettbewerb härter. Inzwischen kämpfen über 100 Anbieter mit über 300 Modellen um die Kunden. Dabei geht es nur vordergründig um die höhere Pixelzahl. Eine Auflösung mit 3 und mehr Mega-Pixel ist ausreichend, um hervorragende Fotos in den gängigen Bildformaten zu schießen. Langfristig wird nur der Hersteller erfolgreich sein, dem es gelingt, die Technik so einfach wie möglich zu machen.

Schon längst können die digitalen Bilder von der Kamera nicht nur an den Computer übertragen und dort bearbeitet werden, sie lassen sich auch direkt über das Internet an Freunde oder Verwandte bzw. Kunden oder ein Entwicklungslabor verschicken. Wer keinen PC besitzt, kann bald sogar seinen Fernseher in ein digitales Fotolabor verwandeln, wie einige Hersteller auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin zeigen.

Inzwischen sind auch die traditionellen Fotolabors auf den neuen Zug aufgesprungen und bringen die digitalen Bilder aufs Papier. Der Kunde schickt seine Fotodateien entweder via Internet an einen der über 320 Online-Dienstleister - oder speichert die Bilder auf eine CD und bringt sie selbst vorbei.

Es ist schon erstaunlich wie kreativ die Branche ist. Hobby-Fotografen können ihre digitale Aufnahmen nun auch auf flachen Displays vorführen, die an der Wand befestigt oder auf den Schreibtisch gestellt werden. Kodak, Polaroid, Sony, Ceiva und digi-Frame haben den elektronischen Wechselrahmen für das futuristische Wohnzimmer bereits im Programm.

Und wer selber nicht das Talent zum Fotografieren besitzt, kann sich die digitalen Bilder auch aus dem Internet besorgen. Die Anbieter der elektronischen Rahmen haben Allianzen mit großen Bildarchiven geschlossen. So kann sich jeder Internetnutzer bei Corbis oder Getty Images umsehen, die Werke berühmter Fotografen auf seinen Bildschirm holen und im Wohnzimmer seine persönliche Fotoausstellung organisieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%