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Das Insolvenzplanverfahren

Das Insolvenzplanverfahren der seit 1999 geltenden Insolvenzordnung hat die Möglichkeit verbessert, ein überschuldetes oder zahlungsunfähig gewordenes Unternehmen zu retten.

Voraussetzung ist aber, dass dieses operativ in Ordnung ist. Eine umfassende Sanierung ist nach der Ansicht erfahrener Insolvenzverwalter im Insolvenzplanverfahren nicht möglich. Damit operativ alles in Ordnung bleibt, muss das Verfahren rasch abgewickelt werden. Nur so lassen sich Arbeitsplätze sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen erhalten. Insolvenzverwalter empfehlen daher, gleich mit dem Insolvenzantrag einen Insolvenzplan vorzulegen. Das spart Zeit, denn der Insolvenzverwalter kann eine solche Arbeit erst nach der ersten Gläubigerversammlung beginnen. Dies verlängert das Verfahren um mehrere Monate. Der Insolvenzplan sollte von einem sachkundigen Berater, Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater, erstellt werden und belegen, dass er die Gläubiger besser stellt als das Regelverfahren. Dies wird für das Gericht und den Verwalter dann rasch erkennbar, wenn von dritter Seite Geld zur Verfügung gestellt wird, für das es keinen Anspruch der Gläubiger gibt. Schon wenige Prozent Quote mehr als im Regelverfahren sprechen dann für das Insolvenzplanverfahren.

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