„Das ist nicht unser Geschäft“
Lufthansa will keine Billigfluglinie

Die Deutsche Lufthansa AG ist am Montag erneut Spekulationen entgegen getreten, das Unternehmen plane eine eigene Billigfluglinie. Lufthansa habe nicht vor, mit einer eigenen Billiggesellschaft an den Markt zu gehen, bekräftigte Unternehmenssprecher Thomas Ellerbeck.

rtr/vwd FRANKFURT/M. "Das ist nicht unser Geschäft", erklärte er weiter. Daran habe sich nichts geändert. Lufthansa sei und bleibe ein "Qualitätscarrier". "Das weltweite Streckennetz im Verbund mit den Partnern der Star Alliance, Qualität und Service" seien die Stärken der Lufthansa. Der Konzern sehe hier seine Priorität und halte sich für sehr gut aufgestellt.

Zu Spekulationen, Lufthansa könnte ihre 24,9-prozentige Beteiligung an der Regionalfluglinie Eurowings zum Aufbau einer Billigairline nutzen, wollte sich Ellerbeck nicht äußern. Zu Berichten im Markt über mögliche Pläne bei Eurowings äußere sich Lufthansa nicht, erklärte er. Lufthansa sei schließlich nur Minderheitsaktionär an dem Dortmunder Unternehmen. Lufthansa habe jedoch eine Option bis Ende 2003, ihre Beteiligung bei Eurowings auf 49 Prozent zu erhöhen, bestätigte Ellerbeck. Dies sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema.

Die Regional-Fluggesellschaft Eurowings will nach eigenen Angaben bis Anfang August über einen Einstieg ins Billigflug-Geschäft entscheiden. Eurowings beleuchte derzeit eher die Chancen als die Risiken im Billigflug-Geschäft, sagte Eurowings-Chef Friedrich-Wilhelm Weitholz der Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen habe fünf Airbus A 319, die momentan unter den Stornierungen im Charterbereich litten und für Billigflüge eingesetzt werden könnten. Mit der Lufthansa habe Eurowings noch nicht über das Vorhaben gesprochen, da noch keine Entscheidung gefallen sei. Eurowings prüfe derzeit auch noch andere Geschäftsvarianten.

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