Das jugoslawische Parlament sucht nach Friedenslösung
Erneut Gefechte in der Sicherheitszone in Serbien

ap BELGRAD. In der Sicherheitszone zwischen dem Kosovo und dem Rest Serbiens ist es erneut zu Gefechten zwischen militanten Albanern und serbischen Polizisten gekommen. Gleichzeitig suchte das jugoslawische Parlament am Freitag nach Lösungen, den anhaltenden Übergriffen von albanischen Untergrundkämpfern in der Pufferzone Einhalt zu gebieten.

Die Abgeordneten bekräftigten in der Sondersitzung die jugoslawische Forderung, dass NATO-Truppen die albanischen Extremisten aus dem Gebiet vertreiben müssten. Sonst würden jugoslawische Truppen eingreifen. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen äußerte sich unterdessen in New York tief besorgt über die Lage in der Region.

Sicherheitsrat fordert schnelle Lösung des Konflikts

In einer Erklärung des Rates vom Donnerstag werden alle beteiligten Parteien aufgefordert, die Spannungen zu beenden und schnellstmöglich eine Lösung des Konflikts herbeizuführen. Die Sitzung des Sicherheitsrates war am Dienstag von der jugoslawischen Regierung beantragt worden. Diese fordert einen sofortigen Rückzug der albanischen Freischärler aus dem laut UN-Beschluss entmilitarisierten Gebiet.

Die Pufferzone war nach dem Abzug der jugoslawischen Truppen im Sommer 1999 geschaffen worden, um diese von Übergriffen auf die im Kosovo stationierten KFOR-Truppen abzuhalten. Das Gebiet wird wie die von der UN verwaltete südserbische Provinz mehrheitlich von Albanern bewohnt. Vor wenigen Wochen waren Kämpfer der albanischen Befreiungsarmee für Presevo, Bujanovac und Medvedja eingedrungen und hatten mehrere Dörfer besetzt.

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