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„Das Mädchen aus Oslo“: Neuer Krimi von Pal Gerhard Olsen

„Das Mädchen aus Oslo“ darf als ein gelungenes Beispiel für skandinavische Spannungsliteratur gewertet werden: Eine todkranke Frau bittet einen Detektiv, ihren ehemaligen Liebhaber zu finden, weil sie ihn noch einmal sehen will. Als der Detektiv den notorischen Frauenhelden entdeckt, ist er bereits tot. Und ein Motiv für den Mord haben eine ganze Menge Frauen.

dpa REINBEK. "Das Mädchen aus Oslo" darf als ein gelungenes Beispiel für skandinavische Spannungsliteratur gewertet werden: Eine todkranke Frau bittet einen Detektiv, ihren ehemaligen Liebhaber zu finden, weil sie ihn noch einmal sehen will. Als der Detektiv den notorischen Frauenhelden entdeckt, ist er bereits tot. Und ein Motiv für den Mord haben eine ganze Menge Frauen.

Wie in allen seinen Krimis mit Detektiv Aaron Ask versteht es der Norweger Pal Gerhard Olsen auch dieses Mal, seine Leser auf falsche Fährten zu locken und fast bis zum Ende in Spannung zu halten. Dabei wird die Geschichte so knapp erzählt, dass die üppig ausufernden Gefühle ihrer Akteure umso deutlicher zum Ausdruck kommen. Angesichts seiner stilistischen Qualitäten entkommt Olsen der Gefahr, in der Menge der nordeuropäischen Krimiautoren unterzugehen.

Pal Gerhard Olsen

Das Mädchen aus Oslo

Rowohlt, Reinbek

192 S., Euro 7,90

Isbn 3-499-23668

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