Das Meer ist voll – doch es gibt noch Möglichkeiten, stilvoll abzutauchen
Einfach fallen lassen

Wenn die Tage hier zu Lande grau in grauer werden, wird es Zeit abzutauchen, möglichst in andere Elemente, wie das zum Tauchen lockende Tiefseeblau. Doch seit Sporttauchen zum Massensport geworden ist, wird es eng unter Wasser.

Luxusinseln und Edelresorts mit kompromisslos guten Tauchabteilungen sind noch immer Nischenprodukte - und entsprechend kostspielig. Das Angebot reicht bis zur weltweit wohl exklusivsten Art abzutauchen - auf den Malediven bietet ein neues Luxusschiff maximal 22 Tauchern alles, was man von einer High-End-Kreuzfahrt erwarten kann. Der 39 Meter lange Motorkatamaran Island Explorer ist das erste Schiff im Portfolio der kanadischen Luxushotelgruppe Four Seasons, die viele für die beste der Welt halten. Die Island Explorer ist so etwas wie ein schwimmendes Fünf- Sterne-Hotel in Miniaturausgabe.

25 Crewmitglieder, darunter eine Meeresbiologin und ein Videograph, kümmern sich um die Gäste in zehn mit 20 Quadratmetern üppig bemessenen Kabinen und einer Bugsuite von 45 Quadratmetern mit Panoramablick. Hochwertige Badarmaturen, Home-Entertainment mit DVD und Satelliten-TV, Klimaanlage, Tropenholzmöbel und eine gute bestückte Minibar lassen vergessen, dass man über die Wellen des indischen Ozeans schippert.

"Wir wenden uns an Taucher, die auch etwas von der Kultur hier kennen lernen wollen. Wer will, macht vier Tauchgänge pro Tag. Und für Nichttaucher bieten wir ein Alternativprogramm", erklärt Cruise-Director Charlie Parker. Er sorgt dafür, dass sich nichttauchende Ehepartner nicht langweilen. Sie können wählen zwischen Wasserski, Kajakfahren, Angeln oder Ausflügen auf Eingeboreneninseln.

Besonders gut kommen die Ausflüge zu unbewohnten Eilanden an: Mit einigen der fünf Tenderboote geht es etwa für einen halben Tag auf eine völlig entlegene Sandbank oder Palmeninsel. Dienstbare Geister haben zuvor Schatten spendende Pavillons aufgestellt, eine Auswahl Wassersportgeräte hinübergebracht und ein kleines, aber edles Büfett aufgebaut.

Eines der weißen Zelte dient als Spa-Zelle für den bordeigenen Masseur. Four Seasons-Spa-Direktorin Belinda Shepherd: "Wir haben eine spezielle Tauchermassage namens Earthlink entwickelt. Sanftes Klopfen und Dehnen von Schultern und Beinen gibt dabei dem erschöpften Körper neue Energie." Purer Luxus für Leute, die schon (fast) überall waren - wenn Sie tauchen, bestimmt schon am Great Barrier Reef.



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