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Das Passwort und die Psyche

Was täglich mehrfach in die Tastatur getippt wird, sagt eine ganze Menge über den Charakter aus, behauptet eine britische Studie.

Was liegt näher, als ein Passwort aus der direkten Lebenswelt zu wählen, auf dass es leicht zu merken ist. Jetzt aber kam die britische Stelle zur Registrierung von Internet-Adressen Centralnic auf die Idee, aus der Wahl des Wortes Rückschlüsse zu ziehen auf die Psyche der Nutzer. Basis war eine Befragung von 1200 Surfern.

Ergebnis: Fast die Hälfte der User sind "Familienmenschen" und wählen einen Begriff aus dem Umfeld von Haus und Hof und am häufigsten Namen. Immerhin 32 Prozent ist es wichtiger, eine Automarke oder einen Sportclub täglich in die Tastatur zu tippen, sie zählen zur Gruppe der "Fans". Kleiner ist da mit 11 Prozent schon die Klientel der "Phantasten", die beispielsweise Fabelwesen, Götternamen oder Romanfiguren bevorzugen.

Bleiben übrig die "Geheimniskrämer", die keinen wissen lassen wollen, was auf ihrem Rechner - oder auch in ihrem eigenen Inneren - so passiert. Diese 9 Prozent kombinieren eifrig Buchstaben, Sonderzeichen und Ziffern und variieren vielleicht auch noch mittem im Wort mit der Groß- und Kleinschreibung. Sie haben das Sicherheitsproblem am besten erkannt, lobt Centralnic - aber sich gleichzeitig selbst als ziemlich technikzentrierte Mitbürger entlarvt.

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