Das Planspiel Börse ist für das Jahr 2002 abgeschlossen
Planspiel Börse: Sieger steigern Depotwert um 172 Prozent

Das nennt man wohl Anlageerfolg: Die Sieger beim Planspiel Börse 2002 lassen so manch etablierten Profi-Investor alt aussehen.

pj STUTTGART. Ausgezeichnet werden demnächst sechs Spielgruppen, die das Feld der Nachwuchsbroker anführen und sich gegen eine Konkurrenz aus einer viertel Million Schülerinnen und Schüler behauptet haben. Am 21. Februar 2003 nehmen die Jung-Börsianer ihren Preis in Berlin bei der Bundessiegerehrung entgegen.

Den größten Erfolg in Deutschland hatte die Spielgruppe "Pearl, Shine and Win" vom Gymnasium Pegnitz. Betreut durch die Sparkasse Bayreuth können Kerstin Vetter und ihre fünf Mitspielerinnen zum Spielende einen Depotwert von 136 417 Euro vorweisen - das entspricht einer Steigerung des Startkapitals von 172 %. Für diese beachtliche Leistung werden die jungen Nachwuchsbrokerinnen zum European Event nach Luxemburg eingeladen. Dort erwartet sie ein spannendes Wochenende mit den Siegerteams der teilnehmenden Länder. Gerade diese Gruppe hat sich nach den Erfolgen mit den ersten Transaktion keineswegs auf ihren Lorbeeren ausgeruht, vielmehr wurde kräftig weiter gehandelt. Maßgeblich zum Ergebnis beigetragen hat die Aktie von Adva Optical Networking, die am 7. Oktober zu 0,59 Euro gekauft und einen Monat später zu 2,04 Euro abgegeben wurde.

Auf Platz zwei folgt Hannes Schairer mit seiner Spielgruppe "The Winner" von der Hohentwiel-Gewerbeschule Singen, betreut durch die Sparkasse Singen-Radolfzell, mit einem Depotwert von 117 897 Euro. Auch ihr Engagement war umfangreich und sie konnten von Kurssteigerungen bei Adva, Ericsson und SAP profitierten.

Die drittplatzierte Gruppe von Arne Altmann und seinen Mistreitern beschränkte sich dagegen auf drei Titel: Mit Adva, AXA und Infineon konnten die "Monstertraders Corp." vom BZ Markdorf Gymnasium den Depotwert mehr als verdoppeln. Sie wurden betreut von der Sparkasse Bodensee.

Gespielt wird das Planspiel Börse fast ausschließlich über das Internet. Auf den Seiten der Sparkassen konnten zu Spitzenzeiten börsentäglich mehr als 4 Mill. Hits gezählt werden. Für die gesamte Spielzeit war dies die unglaubliche Zahl von 160 Mill. Zugriffen. Während der gesamten Spielzeit hatte die Sparkassen-Börsenspiel-Zentrale das Geschäftsvolumen einer mittelgroßen Sparkasse oder Bank zu bewältigen: 663 147 Aufträge mit einem Umsatz von über 4 Mrd. Euro wurden in dieser Zeit von den Nachwuchsbrokern abgewickelt.

Quelle: Handelsblatt

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