Archiv
Das RWI geht von einem geringeren Wachstum aus

Die Länder der Euro-Zone übernehmen nach Einschätzung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) die Führung bei der Expansion der Weltwirtschaft.

dpa ESSEN. Als Konjunkturlokomotive besäßen sie aber nicht die Zugkraft, die die USA zuletzt auszeichnete, berichtete das Institut am Dienstag in Essen. Das Wachstum in den Euro-Ländern werde nach 3,1 % in diesem Jahr leicht auf 2,9 % sinken. Die US-Wirtschaft wachse um 2 %, werde 2002 aber wieder 2,7 % erreichen.

In den Ländern der Euro-Zone verliere auch der Abbau der Arbeitslosigkeit deutlich an Tempo. Nach einem Rückgang um 0,9 Punkte auf 9,2 % im vergangenen Jahr erwartet das Essener Institut für das laufende Jahr nur noch eine Verringerung um 0,4 Punkte auf 8,8 %. In den USA rechnen die Wirtschaftsforscher dagegen durch die Abschwächung der amerikanischen Wirtschaft für 2001 wieder mit einen kräftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 0,5 Punkte auf 5,0 %.

Bei den Verbraucherpreisen erwartet das RWI in den Ländern der Euro-Zone eine Inflationsrate von 2,2 % in diesem Jahr und von 1,8 % im kommenden Jahr.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%