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Das Schlimmste liegt hinter uns!?

Hinter uns liegt ein "Hiobs-Tag". Deshalb heute einmal eine Presseschau, um nach zu prüfen, wie die Printmedien die geballte Ladung schlechter Nachrichten einordnen.

Relativ zahm die "Frankfurter Rundschau", denn sie titelt "Kanzler dringt bei Reformen auf Eile" und "Finanzmisere setzt Regierung unter Druck".
Etwas deutlicher wird die "Süddeutsche" mit der Headline "Wirtschaftsweise fordern eine andere Politik". "Die Welt" stellt nicht nur die Steuermisere heraus, sondern auch die terroristische Bedrohung: "Bin Laden nimmt Deutschland ins Visier". Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" fasst trocken, aber hart zusammen: "Milliardenausfälle, düstere Vorhersagen" und kommentiert daneben: "Der Absturz". Dramatische Sachlichkeit ebenso bei der "Financial Times Deutschland" mit dem Titel: "Eichel ruft Haushaltsnotlage aus".

Das "Handelsblatt" bringt es auf den politischen Punkt: "Schwarzer Tag für Rot-Grün". Das überbietet die "Bild"-Zeitung mit: "Rabenschwarzer Tag für Deutschland". Zu guter Letzt die neue "Wirtschaftswoche" mit Trauerrand auf der Titelseite: "Die Deutschen. Ein Nachruf".

Würden Sie danach Ihr Geld in der Bundesrepublik anlegen???

Auch am heutigen Tag gibt es mit Allianz und Telekom wieder dicke Brocken zum Verdauen, zugleich aber auch - bei beiden! - Signale für eine bessere Zukunft. Vielleicht war der 13. November tatsächlich der schwärzeste Tag. Soviel zumindest dürfen wir hoffen.

Machen Sie?s gut - bis morgen!

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