Das Softwareunternehmen weitet den Verlust aus
Openshop fällt auf Jahrestief

Das Softwareunternehmen wird seinen Verlust in diesem Jahr ausweiten. Grund dafür seien geplante Investitionen für eine Strategieerweiterung.

Reuters NEU-ULM. Die Aktien der am Neuen Markt gelisteten Openshop Holding AG sind am Freitag auf ein Jahrestief gefallen, nachdem das Softwareunternehmen eine Ausweitung seines Verlustes im vergangenen Jahr bekannt gegeben hatte. Die Papiere verloren zeitweise mehr als 18 % auf ein Tief bei 6,40 Euro. Zwar habe der Umsatz mit einem Plus von 300 % auf 6,6 Mill. Euro die internen Planzahlen übertroffen, erklärte Openshop. Auf Grund geplanter Investitionen für eine Strategieerweiterung sei der Verlust 2000 aber um rund 90 % auf 9,9 Mill. Euro gestiegen.

Openshop mit Sitz in Neu-Ulm bietet Softwarelösungen für E-Commerce und E-Business an. Wegen der derzeit schwierigen Marktlage werde der Umsatz im im ersten Quartal 2001 voraussichtlich zurückgehen, teilte Openshop weiter mit. Im Gesamtjahr 2001 rechne die Gesellschaft aber mit einer Umsatzsteigerung.

Im vergangenen Jahr seien die Investitionen hauptsächlich in den Aufbau der Vertriebs- und Marketingkooperation mit dem US-Computerhersteller IBM geflossen, sagte ein Sprecher. Für das laufende Jahr plane Openshop eine Erweiterung der angebotenen Produkte und Dienstleistungen, wozu weitere Investitionen notwendig seien. Der neue Vorstandschef Bruno Rücker, der Anfang März die Nachfolge des bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückten Openshop-Mitgründers Thomas Egner angetreten hatte, wolle sich am 21. März zum ersten Mal den Fragen von Journalisten und Analysten stellen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%