Archiv
Das Wahlrecht in Hamburg

In Hamburg gibt es keine Erststimme und keine Wahlkreise. Sämtliche Kandidaten rücken über die Landeslisten der einzelnen Parteien in die Hamburger Bürgerschaft.

dpa HAMBURG. Die Bürgerschaft ist ein Kommunalparlament mit Landeskompetenz. Sie besteht aus 121 Abgeordneten, bis 1991 waren es 120. In den sieben Bezirksversammlungen Mitte, Altona, Eimsbüttel, Nord, Wandsbek, Bergedorf und Harburg sitzen jeweils 41 Parlamentarier.

Bei der Verteilung der Sitze wird das so genannte Hare/Niemeyer- Verfahren angewandt. Es wurde von dem englischen Rechtsanwalt Thomas Hare und dem Aachener Professor Horst Niemeyer entwickelt. Bei der Umrechnung der Stimmen in Parlamentssitze soll die Anzahl der auf jede Partei entfallenden Plätze möglichst exakt dem jeweils erzielten Anteil an Stimmen entsprechen.

Demnach wird die Stimmenzahl für eine Partei mit der Anzahl der zu vergebenen Sitze (121) in der Bürgerschaft multipliziert und durch die Zahl der gültigen Stimmen geteilt. Insgesamt gibt es knapp 1300 Allgemeine und rund 250 Briefwahlbezirke.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%