Das will Bush, das will Kerry
Haushalt

George W. Bush

  • Die Steuergeschenke, aber auch höhere Ausgaben für Militär und Sicherheit haben dazu beigetragen, dass der US-Bundeshaushalt unter Bush von einem prognostizierten Überschuss von mehr als 5 000 Mrd.$ für die nächsten zehn Jahre tief in die roten Zahlen rutschte. Allein für das laufende Finanzjahr wird ein Fehlbetrag von 450 Mrd. $ (vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts) erwartet. Bush will jetzt das Steuer herumreißen und das Haushaltsdefizit bis 2008 halbieren. Dazu sollen alle Ausgabensteigerungen auf ein Minimum begrenzt werden, außer bei Verteidigung und Heimatschutz. Kürzungsvorschläge macht er nicht.

John F. Kerry

  • Kerry kämpft im US-Senat seit Jahren für einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Er will als Präsident das Haushaltsdefizit in vier Jahren halbieren. Dabei will er an die Haushaltskonsolidierung unter Clinton und dessen Finanzminister Bob Rubin anknüpfen und betrachtet solide Staatsfinanzen als eine wichtige Voraussetzung für künftiges Wirtschaftswachstum und als eines der wichtigsten Wahlkampfthemen. Wie Bush will auch der Kandidat das Defizit bis 2008 halbieren. Er geht jedoch über die Sparpolitik von Bush hinaus und will alle neuen Staatsausgaben und Steuergeschenke unter einen Finanzierungsvorbehalt stellen.Sollte das nicht reichen, schließen die Kerry-Berater auch Abstriche an ihren ehrgeizigen Plänen in den Bereichen Gesundheit und Bildung nicht aus.
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