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Daten und Fakten zum Metrorapid NRW

Das nun abgesagte Projekt Metrorapid, hervorgegangen aus der Magnetschwebebahn Transrapid, sollte als Nahverkehrsmittel mit Zwischenstopps in allen großen Städten des Ruhrgebiets eingesetzt werden. Zwischen Düsseldorf und Dortmund sollten im Endstadium jährlich rund 35 Millionen Passagiere in den Zug steigen.

HB/dpa DÜSSELDORF. Die Gesamtkosten für das Projekt waren mit 3,2 Milliarden Euro veranschlagt worden, von denen der Bund zwei Milliarden Euro übernehmen wollte. Ursprünglich hatte die Magnetbahn zur Fußballweltmeisterschaft 2006 schon losschweben sollen. Verzögerungen bei der Planung machten diesen Termin aber zunichte.

Für die 79 Kilometer lange Strecke war eine Fahrzeit von 37 Minuten eingeplant. Als Höchstgeschwindigkeit war für den führerlosen Metrorapid Tempo 300 vorgesehen. Da der Zug aber sieben Bahnhöfe ansteuern sollte, errechnete sich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von nur 128 Kilometern pro Stunde.

Die derzeit schnellste ICE-Verbindung von Düsseldorf nach Dortmund benötigt 45 Minuten, ein Regionalexpress braucht mindestens 53 Minuten. Kritiker sprachen deshalb von einer teuren "Straßenbahn durchs Revier". Pro Tag waren 106 Züge je Richtung vorgesehen. Die Züge waren für maximal 740 Fahrgäste geplant, von denen 288 einen Sitzplatz finden sollten.

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