Archiv
Datenbank-Software treibt Oracle-Gewinn nach oben

Redwood Shores (dpa) - Ein starker Anstieg der Datenbank- Softwarelizenzeinnahmen und solide Umsatzzahlen haben den Gewinn des amerikanischen Softwareunternehmens Oracle Corporation im Schlussquartal und im gesamten Geschäftsjahr 2003/2004 (31. Mai) in die Höhe getrieben.

Redwood Shores (dpa) - Ein starker Anstieg der Datenbank- Softwarelizenzeinnahmen und solide Umsatzzahlen haben den Gewinn des amerikanischen Softwareunternehmens Oracle Corporation im Schlussquartal und im gesamten Geschäftsjahr 2003/2004 (31. Mai) in die Höhe getrieben.

Oracle verdiente im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 990 Millionen Dollar (818 Mio Euro) oder 15 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Dies gab das in Redwood Shores (Kalifornien) ansässige Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss bekannt. Der Gewinn pro Aktie betrug 19 (Vorjahresvergleichszeit: 16) Cent, während die Wall Street von 18 Cent je Aktie ausgegangen war. Der Umsatz legte um neun Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar zu. Der Softwareumsatz erhöhte sich dabei um zwölf Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar, während der Dienstleistungsumsatz um vier Prozent auf 558 Millionen Dollar fiel.

Der Oracle-Jahresumsatz erhöhte sich um sieben Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar. Oracle verdiente im vergangenen Geschäftsjahr 2,7 Milliarden Dollar, plus 16 Prozent oder 50 (43) Cent je Aktie.

Die operativen Gewinne von 1,4 Milliarden Dollar im vierten Quartal und von 3,9 Milliarden Dollar im Gesamtjahr befanden sich auf Rekordniveau und lagen selbst höher als im besten Jahr während des Internet-Booms, betonte Finanzchef und Verwaltungsratsvorsitzender Jeff Henley. Unternehmenschef Larry Ellison hob den 15-prozentigen Anstieg der neuen Datenbank-Lizenzverkäufe während der vergangenen sechs Monate hervor.

Oracle befindet sich zurzeit in einem kartellrechtlichen Verfahren, weil die Gesellschaft den Unternehmenssoftware- Konkurrenten PeopleSoft mit einer feindlichen Kaufofferte übernehmen will. Dies versucht das US-Justizministerium mit seiner Wettbewerbsklage zu verhindern.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%