Datenbank von Immigranten
Streit um Fingerabdrücke von Immigranten in Italien

dpa ROM. Eine heftige Kontroverse haben Pläne in der italienischen Regierung ausgelöst, die Fingerabdrücke von Immigranten in einer Datenbank zu speichern. Für eine entsprechende Regelung hatte sich nach Presseberichten vom Wochenende Innenstaatssekretär Massimo Brutti ausgesprochen. Vertreter der rechtsgerichteten Opposition sprachen von einer überfälligen Maßnahme. Politiker der regierenden Mitte-Links-Koalition fürchteten dagegen, dadurch könnten Bevölkerungsgruppen diskriminiert werden.

Brutti erläuterte, Ziel der Datenspeicherung sei es, Kriminelle identifizieren zu können und die anderen Immigranten zu schützen. Die Fingerabdrücke sollten von allen Zuwanderern genommen werden, die einen Antrag auf Aufenthaltsgenehmigung stellen. Hintergrund ist den Angaben zufolge die zunehmende Kleinkriminalität im Zusammenhang mit illegaler Zuwanderung. Auch Innenminister Enzo Bianco befürwortet laut Presseberichten eine computergestützte Datenspeicherung.

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