Davos-Studie zur Finanzkrise: In den Chefetagen wächst die Angst

Davos-Studie zur Finanzkrise
In den Chefetagen wächst die Angst

Die Chefs der weltweit größten Unternehmen sind einer Studie zufolge erstmals seit fünf Jahren pessimistischer eingestellt, was die Wachstumsaussichten ihrer Firmen angeht. Besonders schlecht ist die Stimmung dabei in den USA und in Westeuropa.

HB DAVOS. Die Sorge, die weltweite Wirtschaft könnte in eine Rezession abgleiten, nannten die meisten Firmenchefs als Grund für schlaflose Nächte, wie eine Untersuchung der Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers ergab, die am Dienstag im Vorfeld des Weltwirtschaftstreffens in Davos vorgestellt wurde. Andere Themen, wie Regulierung oder der Klimaschutz sind dagegen in den Hintergrund getreten.

Deutlich optimistischer sind die Unternehmenschefs in Indien und China, wie es weiter hieß. "Das ist eine Geschichte von zwei Welten", sagte PwC-Chef Samuel DiPiazza. Hier rechnen 90 beziehungsweise 73 Prozent der Firmenchefs fest mit höheren Umsätzen, in den USA sind es 35 Prozent, in Europa 44 Prozent. Nach DiPiazzas Worten ist die Zuversicht in den Schwellenländern möglicherweise auch deswegen so hoch, weil die Menschen dort seit mehr als zehn nur Wachstum kennen.

Unter dem Strich wurden die herben Rückgänge in den USA und in Europa, wo sich im vergangenen Jahr noch je mehr als die Hälfte "sehr zuversichtlich" über das Umsatzwachstum geäußert hatten, durch den Optimismus in den Schwellenländern nahezu ausgeglichen. Von den 1150 befragten Chefs erwartet jeder zweite höhere Erlöse - 2007 waren es noch zwei Prozentpunkte mehr.

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