Dax schloss mit einem Plus von 1,87 % auf 6 189 Punkte
Ausgelassene Stimmung am Rosenmontag

Die deutschen Aktienmärkte haben am Rosenmontag mit kräftig erholten Kursen für eine ausgelassene Stimmung auch an der Frankfurter Börse gesorgt. Zwar dämpfte die sehr volatile und in den Abendstunden schwächelnde Wall Street den Kursaufschwung etwas, doch die neu aufgeflammten Zinssenkungsfantasien in den USA katapultierten vor allem die Technologiewerte nach oben.

ddp/vwd FRANKFURT. Dadurch verbuchte der Deutsche Aktienindex (Dax) mit den 30 größten Standardwerten zum Handelsschluss ein Plus um 1,87 % auf 6 189,07 Punkte und der Nemax 50 mit den wichtigsten Wachstumstiteln sogar um 5,55 % auf 2 077,57 Zähler. Der Dow Jones wies gegen 20.10 Uhr einen Gewinn um 0,68 % auf 10 512,67 Punkte auf. Die Nasdaq war mittlerweile jedoch abgerutscht und notierte 0,06 % schwächer bei 2 261,20 Zählern.

Kräftigen Rückenwind erhielten im Dax vor allem Deutsche Telekom mit einem Zuwachs um 7,49 % auf 26,39 Euro. Medienberichten zufolge wollen die Telekommunikationsanbieter beim Aufbau der UMTS-Netze zusammenarbeiten, um Kosten zu sparen. Das wieder erwachte Vertrauen der Anleger in die Sektoren Telekommunikation, Medien und Technolgoie zog auch Siemens (+5.08 % auf 127,15 Euro) und SAP (+4,45 % auf 171,50 Euro) deutlich ins Plus. Weniger freundlich waren die Investoren dagegen den Automobilwerten gesonnen. BMW als Schlusslicht büßte ohne erkennbare Nachrichten 6,53 % auf 37,85 Euro ein. Bei Daimler-Chrysler bewertete die Börse den am selben Tag gegebenen Ausblick skeptisch. Die Papiere verloren 1,47 % auf 52,41 Euro.

Am Neuen Markt kam es bei nur sechs Verlierern auf breiter Front zu Kursgewinnen. Allen voran kletterten Kinowelt nach Übernahmegerüchten um 28,8 % auf 16,24 Euro. Dagegen erlebten Heyde einen erneuten Absturz, die nach Herabsetzung des Umsatzzieles für 2001 um 41,5 % auf 3,32 Euro einbrachen. Der MDax notierte mit einem Plus um 0,82 % bei 4 829,07 Punkten.

Der Referenzkurs des Euro legte am Montag zu. Die Europäische Zentralbank ermittelte am Mittag einen Referenzkurs von 0,9105 $. Das waren 0,0041 $ mehr als am vergangenen Freitag. Im Vergleich zur D-Mark verbilligte sich die amerikanische Währung damit von 2,1578 Mark auf 2,1480 Mark. Am Devisenmarkt lag der Euro um 20.00 Uhr mit 0,9119 $ leicht über seinem Referenzkurs, jedoch 0,62 % unter dem Vortagsstand.

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