Dax-Sentiment
Sentiment: Dax ist reif für Gegenbewegung

Unter den Anlegern regiert der Pessimismus. So lautet das Ergebnis der aktuellen Stimmungsumfrage auf Handelsblatt.com in Zusammenarbeit mit der Postbank.

Fazit der Umfrage: Sowohl die kurz- als auch mittelfristige Stimmung hat sich abermals eingetrübt und die Anleger legen damit eine gestiegene Risikoaversion an den Tag. Nach den jüngsten Kursverlusten im Dax sollte das nicht verwundern, Trends werden nun einmal gerne „blind“ extrapoliert. Aus sentimenttechnischer Sicht sprechen die vorliegenden Fakten jedoch mehrheitlich dafür, dass der Markt wieder interessant und reif für eine Gegenbewegung wird. Eventuell werden die Quartalszahlen von wichtigen Investmentbanken diese Woche noch einmal für größeren Druck sorgen und die „letzten“ Bullen vertreiben. Die Zeit für den antizyklischen Anleger, zumindest auf kurze Sicht, scheint zu kommen. Der Gedanke, schwächere Kurse diese Woche zum Einstieg zu nutzen, hat Charme. Die Chancen auf einen höheren Daxstand als 7 737 Punkte sind da.

Mit 1 082 abgegebenen Leserstimmen bleibt die Beteiligung an der jüngsten Handelsblatt-Sentimentumfrage in Zusammenarbeit mit der Postbank unverändert hoch. Gleichfalls regiert, wie schon in der Vorwoche, weiterhin der Pessimismus. Die Leser sind sich mehr als einig: Der Dax werde zum Ende dieser Woche tiefer notieren. Als Referenzwert wurden 7 737 Punkte ermittelt.

Das Bullenlager verliert weiterhin von 37 auf nunmehr 33 Prozent, während das Bärenlager erneut, von 48 auf aktuell 52 Prozent, zulegen kann. Die Anzahl der unentschlossenen Leser bleibt in der jüngsten Umfrage mit 15 Prozent unverändert. Der berechnete Sentimentindex verliert damit ein weiteres Mal und erreicht nun Werte von -19 nach -11 Prozent in der Vorwoche.

Und auch die mittelfristige Stimmung bleibt unter den befragten Lesern angespannt. Das Bullenlager verliert von 51 auf 46 Prozent und das Bärenlager wartet mit weiterem Zulauf, auf nunmehr 36 nach zuvor 30 Prozent, auf. Der berechnete Stimmungsindex für die mittelfristige Sichtweise fällt abermals auf jetzt 10 Prozent, nachdem er in der Vorwoche noch bei 21 Prozent notierte. Seit Erhebungsbeginn ist das der niedrigste Stand.

Lediglich der bevorzugte Anlagehorizont der Leser deutet auf verhaltene Zuversicht hin. Der Zeithorizontindex steigt von 5 auf 13 Prozent und dokumentiert, dass die befragten Leser wieder einen etwas längeren Anlagehorizont als in den vergangenen drei Wochen favorisieren. Offensichtlich locken hier die vermeintlich günstigen Kurse.

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