Dax weiter unter Druck
Standardwerte geben nach

Die deutschen Standardwerte im Dax verharrten am frühen Dienstag Nachmittag im Minus. Zuletzt stand der Index bei 5.805 Punkten. An die Spitze des Dax setzten sich Eon, die 1,20 Prozent zulegten und 64,31 Euro kosteten.

dpa FRANKFURT/MAIN. Vor allem die Hightechs standen heute in Frankfurt auf den Verkaufslisten, denn die unerfreulichen Quartalszahlen des niederländischen Elektronikkonzerns Philips drückten auf die Stimmung. Die 70 MDAX-Titel präsentierten sich mit einem Abschlag von 0,77 Prozent auf 4671 Zähler ebenfalls schwach. Die schwachen Vorgaben der Wall Street, die abwartende Haltung der Börsianer vor den neuen Quartalsberichten in dieser Woche und negative Kommentare zur Entwicklung der Halbleiterbranche trugen das ihrige zu den Kursabschlägen der Technologietitel bei: Epcos verloren mit minus 3,90 Prozent auf 51,98 Euro am stärksten, gefolgt von SAP mit einem Abschlag von 3,12 Prozent auf 146,92 Euro. Auf einem neuen Tiefstand präsentierte sich der Nemax 50, der 3,55 % auf 1 140 Zähler abgab. Der MDax verlor unterdessen 0,47 % auf 4 684 Stellen.

Die Liste der Kursverlierer im Dax führten SAP mit einem Abschlag von 3,96 % auf 145,65 Euro an. Bis zur Vorlage von Geschäftszahlen am Donnerstag hielten sich die Anleger voraussichtlich zurück, prognostizierte ein Frankfurter Händler. Wichtiger noch als die Ertragsrechnung sei jedoch der Ausblick, den das Management liefern werde.

Auf den folgenden Plätzen fanden sich Infineon , die um 2,90 % auf 25,09 Euro abgaben und Epcos , die 3,68 % auf 25,09 Euro verloren. Für den Mutterkonzern Siemens ging es um 1,72 % auf 59,95 Euro nach unten.

Die Kursgewinne wurden von Eon angeführt, die um 1,34 % auf 64,40 Euro zulegten.

Der Rentenmarkt zeigte sich uneinheitlich: Während es für den Bund Future um 0,14 % auf 106,99 Punkte abwärts ging, legte der Rentenindex Rex um 0,06 % auf 112,14 % zu.

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