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Dax wird zum Auftakt freundlich erwartet

Nach den freundlichen Vorgaben aus den USA dürften die deutschen Standardwerte zulegen, erwarten Händler in Frankfurt.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Standardwerte dürften am Dienstag mit Kursgewinnen in die Handelswoche starten. "Wir erwarten den DAX freundlich", sagte Aktienhändler Thomas Lang vom Düsseldorfer Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz. Die Vorgaben seien gut. Lang & Schwarz stellte den Deutschen Aktienindex (DAX) am Dienstag gegen 8.20 Uhr bei 5 089 Punkten fest.

Der Deutsche Aktienindex DAX hat am Montag deutlich über der Marke von 5 000 Punkten geschlossen. Der Leitindex stieg am Abend um 3,23 % auf 5 067,99 Punkte. Am Neuen Markt baute der Auswahl-Index NEMAX 50 ebenfalls seine Gewinne aus und legte um 4,38 % auf 1 206,42 Zähler zu. Der MDAX der 70 mittelgroßen Werte drehte nach zwischenzeitlichen Verlusten ins Plus und verbesserte sich um 0,87 % auf 4 146,44 Punkte.

Die Aktienkurse an der New Yorker Börse haben zum Wochenstart etwas fester geschlossen. Die angekündigten Fusionen und Übernahmen deuteten auf eine Stabili sierung der Wirtschaft hin, sagten Händler. Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,82 % auf 9 891,97 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index stieg am Montag um 1,01 % auf 1 134,36 Punkte. Der NASDAQ-Composite-Index zog um 1,76 % auf 1 987,45 Zähler.

Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Dienstag fester geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte verbesserte sich um 108,82 Punkte oder 1,0 % auf 10 432,17 Zähler. Der breit angelegte TOPIX gewann 3,63 Punkte oder 0,4 % auf 992,61 Punkte hinzu, verfehlte damit aber die zwischenzeitlich getestete Marke von 1 000 Punkten.

Im Zentrum des Interesses dürfte der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF stehen. Der Konzern soll nach den Worten seines Vorstandschefs Jürgen Strube im kommenden Jahr mehr Gewinn machen. "Ziel ist, dass wir das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen gegenüber diesem Jahr verbessern", sa gte Strube der Hamburger Wirtschaftzeitung "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe). Diese Aussage dürfte das Papier beflügeln, sagte Lang.

Unter Druck dürfte die Infineon-Aktie geraten. Marktgerüchten zufolge haben der Münchner Halbleiterhersteller und Toshiba ihre Kooperationsgespräche im DRAM-Bereich abgebrochen.

Der Autokonzern DaimlerChrysler will nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Dienstagsausgabe) in Spanien Software von SAP für den elektronischen Einkauf verwenden.

Der im SDAX notierte Bürobedarfshersteller Herlitz hat im Zuge seines Umstrukturierungsprogramms seine 24-prozentige Beteiligung an der Landre GmbH an die französische Groupe Hamelin veräußert. Damit befänden sich die Landré-Geschäftsanteile vollständig bei Hamelin, gab Herlitz am Montag in Berlin bekannt. Finanzielle Details wurden nicht mitgeteilt.

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