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Dax wird zum Auftakt schwächer erwartet

Vor allem Technologietitel dürften heute unter Druck geraten, nachdem der US-Speicherchiphersteller Micron schlechte Zahlen veröffentlichte.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Standardwerte dürften am Mittwoch mit Kursverlusten in den Tag starten. "Der Dax wird etwas schwächer starten", sagte Aktienhändler Jörg Lang vom Düsseldorfer Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz. Die Vorgaben von den Auslandsbörsen seien gut. Lang & Schwarz stellte den Deutschen Aktienindex (Dax) am Mittwoch gegen 8.30 Uhr bei 5.5 045 Punkten fest.

Die deutschen Standardwerte hatten am Dienstag auf Grund negativer Konjunkturmeldungen mehrheitlich schwächer geschlossen. Der Leitindex Dax fiel am Abend um 0,56 % auf 5 039,64 Punkte. Am Neuen Markt stieg der Nemax 50 hingegen um 1,30 % auf 1 222,12 Zähler. Der MDax der 70 mittelgroßen Werte gewann 1,10 % auf 4 191,97 Punkte.

Die Standardwerte an der Börse in New York gingen ebenfalls fester aus dem Handel. Der Dow Jones Industrial Average stieg bis Handelsschluss um 1,08 % auf 9 998,39 Punkte während der marktbreite S&P-500-Index um 0,75 % auf 1 142,92 Zähler kletterte. Der Nasdaq-Composite-Index legte um 0,87 % auf 2 004,76 Punkte zu.

Die asiatische Leitbörse in Tokio beendete den Handel am Mittwoch freundlich. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte verbesserte sich um 39,76 Punkte oder rund 0,4 % auf 10 471,93 Zähler. Der breit angelegte Topix gewann 4,05 Punkte oder 0,4 % auf 996,66 Punkte hinzu.

Unter Druck dürften am Mittwoch die Technologiewerte geraten. Das Nettoergebnis des US-Speicherchipherstellers Micron Technology ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres drastisch eingebrochen. Der US-Technologiekonzern Motorola hat seine Gewinn- und Umsatzprognose für das erste Quartal 2002 nach unten revidiert. Das Unternehmen wird noch mehr Verluste machen als bisher prognostiziert.

Die Münchner Rück und die HypoVereinsbank stellen ihre Pläne zu einer Allfinanz-Partnerschaft vor. Es soll das Gegengewicht zum neuen Allfinanzkonzern Allianz werden, der in diesem Jahr die Dresdner Bank übernommen hat.

Im Blickpunkt dürfte auch der Stahlkonzern ThyssenKrupp stehen. Der französische Konkurent Usinor legt im Laufe des Tages seine Quartalsergebnisse vor. Die EU will nach einem Bericht des "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) einen Beitrag zum Abbau der Überkapazitäten auf dem Weltstahlmarkt leisten.

Noch in dieser Woche will nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) das Bundeskartellamt über die die Tankstellen-Fusionen in Deutschland entscheiden. Der Ölmulti Shell will mit der RWE-Tochter DEA und BP mit der E.ON-Tochter Aral fusionieren.

Der Walldorfer Softwarekonzern SAP plant, eine Wandelanleihe in Höhe von 1 Milliarde Euro aufzulegen.

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