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Dax wird zum Start leicht schwächer erwartet

Die deutschen Standardwerte dürften am Mittwoch leicht schwächer den Tag beginnen. "Der Dax wird die starken nachbörslichen Abgaben in den USA nachvollziehen", sagte Aktienhändler Till Wößner vom Düsseldorfer Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz. Der US-Leitindex Dow Jones ist in den letzten beiden Handelsstunden noch ins Minus gerutscht. Lang & Schwarz stellte den Deutschen Aktienindex (Dax) am Mittwoch gegen 8.20 Uhr bei 5.146 Punkten fest.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Standardwerte hatten am Dienstag mehrheitlich mit Gewinnen geschlossen. Der Leitindex Dax stieg um 0,42 Prozent auf 5.146,45 Punkte. Ein positiver Ausblick des führenden Handy-Herstellers Nokia beflügelte die Technologie-Werte im Dax. Am Neuen Markt schwankte der Auswahl-Index Nemax 50 lange Zeit um den Schlusskurs vom Vortag. Er schloss mit einem Plus von 0,27 Prozent auf 1.282,92 Zähler. Der MDax der 70 mittelgroßen Werte stieg um um 0,02 Prozent auf 4.225,64 Punkte.

Die US-Börsen hatten am Vortag uneinheitlich geschlossen. Nach der Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent der US-Notenbank hatte der Standardwerte-Index Dow Jones zunächst deutlich zugelegt und die Marke von 10.000 Punkten überwunden. Im Handelsverlauf schmolzen die Gewinne wieder und der Index ging mit 0,33 Prozent auf 9.888,37 Punkten schwächer aus dem Handel. Der marktbreite S&P-500-Index fiel um 0,28 Prozent auf 1.136,76 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index kletterte hingegen um 0,49 Prozent auf 2.001,93 Punkte.

Im Blickpunkt dürfte der Halbleiterhersteller Infineon stehen. Die mögliche Kooperation von Infineon und Toshiba im verlustreichen Speichergeschäft rückt näher. Eine prinzipielle Einigung sei noch in diesem Jahr möglich, sagte Infineon-Chef Ulrich Schumacher am Dienstagabend in Dresden.

Eine positive Nachricht für die beiden Versorger Eon und RWE: Die EU-Kommission wird nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) die Übernahme der deutschen Tankstellenketten Aral und DEA durch die Ölmultis BP und Shell genehmigen. Die Tankstellenkette Dea gehört zur Essener RWE und Aral zu Eon-Tochter Veba-Oel.

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