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Debakel in Wimbledon: DTB-Damen schlecht wie nie

London (dpa) - Das einst ruhmreiche deutsche Damen-Tennis hat in Wimbledon den Offenbarungseid geleistet. Nicht eine Spielerin des ohnehin nur drei Profis starken Aufgebots des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hat bei dem Grand-Slam-Turnier in London die zweite Runde erreicht.

London (dpa) - Das einst ruhmreiche deutsche Damen-Tennis hat in Wimbledon den Offenbarungseid geleistet. Nicht eine Spielerin des ohnehin nur drei Profis starken Aufgebots des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hat bei dem Grand-Slam-Turnier in London die zweite Runde erreicht.

Nach Marlene Weingärtner scheiterten auch Anca Barna und Debütantin Anna-Lena Grönefeld an ihren Auftakthürden. So schlecht waren die Erbinnen von Steffi Graf, die bei dem bedeutenden Turnier an der Church Road sieben Mal triumphierte, und Anke Huber noch nie.

Viel Lehrgeld musste die 19-jährige Grönefeld in ihrem ersten Match auf dem Heiligen Rasen zahlen. Gegen die acht Jahre ältere Thailänderin Tamarine Tanasugarn stand die Weltranglisten-88. von Beginn an auf verlorenem Posten. Nur die Höchststrafe blieb der in den USA trainierenden Nordhornerin beim 2:6, 0:6 erspart. Besser machte es auch Anca Barna beim 5:7, 2:6 gegen Maria-Elena Camerin aus Italien nicht. Die 27-jährige Nürnbergerin hielt das Erstrunden-Match aber wenigstens im ersten Durchgang bis zum 5:5 ausgeglichen.

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