Debitel: Vermarktung verzögert sich
Probleme mit Windows-Handy beklagt

Beim Versuch auch im Handy-Geschäft Fuß zu fassen, muss Software-Riese Microsoft womöglich einen neuen Rückschlag hinnehmen. Der seit Wochen geplante Vermarktungsstart eines Motorola-Handys mit Microsoft-Betriebssystem verzögert sich in Deutschland.

HB FRANKFURT. Der deutsche Vertriebspartner Debitel machte dafür technische Probleme verantwortlich, die eine Auslieferung größerer Stückzahlen bisher verhindert hätten. Der Handy-Hersteller Motorola dementierte jedoch am Donnerstag grundlegende Probleme mit dem Multimedia-Handy und seiner Microsoft-Software.

"Wir haben bisher nur geringe Stückzahlen vorrätig, weniger als 1000 Handys", sagte Debitel-Chef Peter Wagner auf einer Firmenveranstaltung. "Die Software und die Hardware haben noch Integrationsprobleme." Daher verzögere sich beim Motorala-Handy MPx200 die Vermarktung, für die Debitel in Deutschland sorgt. In den kommenden Wochen rechne er mit einer besseren Versorgung der Vertriebskanäle. Debitel-Chef Wagner hatte in den vergangenen Woche bereits kräftig die Werbetrommel für das mit Spannung erwartete Gerät gerührt. Interessierte Kunden können das Gerät derzeit aber noch nicht erwerben, sondern sich nur vormerken lassen.

Eine Sprecherin von Motorola, dem weltweit zweitgrößten Mobiltelefon-Hersteller, wies die Darstellung von Debitel zurück. "Es gibt keine grundlegenden Probleme mit dem Gerät. Momentan wird die länderspezifische Software auf die Geräte gespielt." Mit der Auslieferung und der Vermarktung werde "in Kürze" begonnen. Wie viele Geräte dann in den Handel kommen sollen, sagte die Sprecherin nicht. Bislang hatte Motorola als Vermarktungsstart Mitte Oktober genannt.

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