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Debitel will mobile Bezahlung für Prepaid-Handys anbieten

dpa STUTTGART. Das Stuttgarter Telekommunikationsunternehmen Debitel will Benutzern von Prepaid-Handys ohne Vertragsbindung eine neue Zahlweise anbieten. Statt sich gegen Bargeld die Karten für ihr Mobiltelefon aufladen zu lassen, sollen Kunden künftig per Anruf den Betrag von ihrem Konto abbuchen lassen. Das teilte Debitel am Donnerstag mit.

Nach Analysen des Unternehmens würden ein Viertel der Prepaid- Kunden ein einfacheres Verfahren für den Erwerb von Guthaben vorziehen. "Damit hat dieser Markt schon heute ein potenzielles Volumen von über einer halben Milliarde DM", sagte Debitel-Chef Peter Wagner. In diesem Jahr geben Handy-Besitzer mit Prepaid-Karte in Deutschland 2,5 Mill. DM für Gespräche und Kurznachrichten aus.

Über das System "Paybox" können Mobilfunkkunden eine Nummer wählen und dort einen Auftrag zum Aufladen ihres Guthabenkontos erteilen. Durch einen Rückruf wird der Auftrag bestätigt und dann der Betrag vom Konto abgebucht. Debitel war im September eine strategische Partnerschaft mit Paybox.net eingegangen. Haupteigentümer des Unternehmens ist die Deutsche Bank.

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