Deckung etwaiger Schäden bis Ende Januar
Bundesregierung verlängert Unterstützung für Airlines

Die Bundesregierung wird die staatliche Deckung für Kriegs- und Terrorschäden in der Luftfahrt bis Ende Januar verlängern. Den Unternehmen werden zudem die Entgelte gestundet.

HB DÜSSELDORF/BERLIN. Darauf einigten sich nach Informationen des Handelsblattes (Ausgabe vom Mittwoch) in einem Spitzengespräch beim Bundeskanzler Vertreter der beteiligten Ministerien, der Lufthansa und der Versicherungsindustrie.

Grund der Stundung sei die Tatsache, dass etwa Portugal und Großbritannien ihren Firmen die Haftungsübernahme unentgeltlich anbieten und deshalb Wettbewerbsnachteile etwa für die Lufthansa be-fürchtet werden. Die Haltung der französischen Regierung sei noch unklar. Ursprünglich hatten sich die EU-Regierungen darauf verständigt, den europäischen Airlines nur Entschädigungen für die erheblichen Geschäftseinbußen in den ersten vier Tagen nach den Terroranschlägen in den USA am 11. September zu gewähren.

Falls bis Ende des Jahres keine EU-einheitliche Regelung erreicht werde und sich Versicherungsindustrie sowie Luftfahrtunternehmen nicht auf neue private Policen verständigen können, will die Bundesregierung erneut verhandeln. Dafür werde eine Staatssekretärsrunde unter Führung des Bundesfinanzministeriums eingesetzt, heißt es.

Mehr zu diesem Thema lesen morgen (7. November) im Handelsblatt.

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