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Degussa-Chef: Keine kräftige Belebung der Chemiekonjunktur in Deutschland 2004DPA-Datum: 2004-07-21 13:38:57

(dpa-AFX) Düsseldorf - Der hohe Ölpreis ist nach Einschätzung von Degussa-Chef < DGX.ETR > Utz-Hellmuth Felcht ein Grund für die ausbleibende kräftige Belebung der Chemiekonjunktur in Deutschland. Mit der Chemiekonjunktur werde es in Deutschland auch 2004 nicht entscheidend aufwärts gehen, sagte Felcht der "Wirtschaftswoche".

(dpa-AFX) Düsseldorf - Der hohe Ölpreis ist nach Einschätzung von Degussa-Chef < DGX.ETR > Utz-Hellmuth Felcht ein Grund für die ausbleibende kräftige Belebung der Chemiekonjunktur in Deutschland. Mit der Chemiekonjunktur werde es in Deutschland auch 2004 nicht entscheidend aufwärts gehen, sagte Felcht der "Wirtschaftswoche".

Als einen Grund nennt Felcht den Ölpreis. "Er wird sich bei 30 bis 34 Dollar einpendeln, bisher sind wir von weniger als 30 Dollar ausgegangen. Eine Ölpreiserhöhung um einen Dollar bedeutet für die Degussa 15 Millionen Euro weniger operatives Ergebnis", sagte Felcht.

Zusätzlich erschweren laut Felcht neue, starke Konkurrenten in Asien das Geschäft. Deshalb erwartet der Degussa-Chef in der Chemiebranche in Deutschland einen weiteren Abbau von Arbeitsplätzen. "Die Chemieunternehmen haben schon in der Vergangenheit in Deutschland mehr Arbeitsplätze abgebaut als aufgebaut", sagte Felcht.

Der Degussa-Chef sieht vor allem in den Wettbewerbern aus China eine wachsende Gefahr: "Noch sind die Chinesen nicht so innovativ wie wir. Sie werden aber schnell aufholen." Deshalb müsse Degussa schon heute chinesische Partner gewinnen und seine Präsenz vor Ort ausbauen. "Wir haben inzwischen 17 Unternehmen, davon mehrere als Joint Venture in China, und diese Zahl wird weiter steigen", sagte Felcht.

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