Degussa-Hüls-Aktie gibt nach
Deutsche Aktienmärkte starten freundlich

Zum Wochenauftakt waren die Ausschläge bei den Dax-Werten gering. Thyssen-Krupp führt die Liste der Kursgewinner an.

adx FRANKFURT. Die deutschen Aktienmärkte sind freundlich in die neue Woche gestartet. Der Deutsche Aktienindex (Dax) gewann bis 9.15 Uhr 0,07 % auf 6 700,04 Punkte hinzu. Er entzog sich damit etwas den Vorgaben des Dow Jones, der am Freitag 0,65 % abgegeben und mit 10 660 Punkten geschlossen hatte. Der Nemax 50 der größten Wachstumswerte legte ebenfalls leicht um 0,36 % auf 2 816,64 Punkte zu. Er befand sich damit im Gleichklang mit der Nasdaq, die die vergangene Woche mit einem Plus von 0,98 % bei 2 781 Zählern beendet hatte.

Nur gering waren die Ausschläge zum Auftakt bei den Dax-Werten. Thyssen-Krupp verbuchten mit einem Plus um 1,02 % auf 19,77 Euro den größten Gewinn und Degussa-Hüls mit einem Minus um 1,32 % auf 37,50 Euro den größten Verlust. Im Neuen Markt legten dagegen Pandatel einen furiosen Start hin. Der Hersteller von Telekommunikations-Komponenten gewann 7,98 % auf 60,06 Euro, nachdem das Unternehmen vorbörslich den Abschluss eines Distributionsvertrages mit der britischen Nortel Networks für Europa und den Mittleren Osten bekannt gegeben hatte. Das Schlusslicht bildeten Biodate, die 2,12 % auf 185,00 Euro abgaben.

"Die Woche der US-Notenbank Fed"

In den nächsten Tagen werden die Anleger nach Auffassung von Analysten zunächst eine abwartende Haltung bei etwas freundlicherem Grundton einnehmen. Dies sei "die Woche der US-Notenbank Fed", betonte ein Marktteilnehmer am Montagmorgen mit Blick auf die am Mittwoch bevorstehende Ausschuss-Sitzung in den USA. Die Erwartungen an eine Zinsentscheidung seien gemischt. Da eine Zinssenkung möglicherweise bevorstehe, sollte tendenziell Geld in den Markt fließen. Das Kaufinteresse der Anleger sollte bis zur Entscheidung am Mittwoch um 20.00 Uhr zunehmen, heißt es. Positiv für die Aktienmärkte sei, dass der Internationale Währungsfonds sowohl der Fed als auch der Europäischen Zentralbank (EZB) Zinssenkungen nahe gelegt habe. Allerdings gibt es auch Stimmen im Markt, die nicht mit einer Zinssenkung rechnen.

Kaum verändert zeigt sich der Euro gegenüber dem Dollar. Die Gemeinschaftswährung legte an den Devisenmärkten um 0,05 % auf 0,9249 $ zu. Händler rechnen beim Euro mit einer Tagesspanne zwischen 0,9280 und 0,9200 $. Tendenziell sei eine Abschwächung des Euro festzustellen, hieß es. Falls die Unterstützung bei 0,9200 $ nach unten durchbrochen werden sollte, könnten wieder die Tiefstkurse der vergangenen Woche gesehen werden.

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