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Degussa übernimmt 80-Prozent-Anteil an chinesischem Forschungsunternehmen

Der Spezialchemiekonzern Degussa übernimmt einen Anteil von 80 Prozent an der chinesischen Gesellschaft Jida New Materials. Ein entsprechender Vorvertrag sei bereits am Montag mit der nordchinesischen Jilin Universität unterzeichnet worden, teilte Degussa am Dienstag in Düsseldorf mit.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Spezialchemiekonzern Degussa übernimmt einen Anteil von 80 Prozent an der chinesischen Gesellschaft Jida New Materials. Ein entsprechender Vorvertrag sei bereits am Montag mit der nordchinesischen Jilin Universität unterzeichnet worden, teilte Degussa am Dienstag in Düsseldorf mit. Jida New Materials ist eine Gesellschaft der nordchinesischen Jilin Universität in Changchun. Über den Preis wurde keine Angabe gemacht. Degussa-Chef Utz-Hellmuth Felcht sieht in diesem Projekt "ein neues Modell der Zusammenarbeit" zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen.

Jida New Materials und die Jilin Universität entwickelten High-Tech-Materialien, während Degussa ihre Vertriebs-, Marketing- und Projektmanagementerfahrung sowie ihre Finanzkraft einbringe. Der Vorvertrag regele die Zusammenarbeit im Bezug auf die beiden Hochleistungspolymere Peek und PES, die in dieser Form beide von der Jilin Universität entwickelt wurden.

Mit den neuen Werkstoffen von Jida New Materials soll die Produktpalette durch Hochtemperatur-Polymere erweitert werden, die insbesondere im Automobilbau sowie der Luftfahrt und Elektronik zum Einsatz kommen.

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