Deisler will nach Genesung wieder für FC Bayern spielen
Bayern-Verantwortliche sprechen mit Deisler

Uli Hoeneß, Ottmar Hitzfeld und Karl-Heinz Rumenigge haben Sebastian Deisler besucht. Im Gespräch mit dessen Freunden und Ehefrau klärten sie die zuletzt aufgetauchten Streitpunkte.

HB BERLIN. Bayern Münchens Verantwortliche haben sich mit Sebastian Deisler ausgesprochen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Manager Uli Hoeneß und Trainer Ottmar Hitzfeld besuchten den an Depressionen leidenden Nationalspieler im Münchner Max-Planck-Institut. An dem Gespräch nahmen auch Deislers Lebensgefährtin Eunice sowie dessen Freunde Gunter Grewe, Berenice Kockisch, Roger Stoof und Sven Martinek teil, die Hoeneß zuletzt als «falsche Freunde» bezeichnet hatte. «In harmonischer Atmosphäre wurden vermeintlich unterschiedliche Darstellungen der letzten Tage angesprochen und aufgetretene Missverständnisse aus dem Weg geräumt», gab der Rekordmeister in einer Presseerklärung bekannt. Alle Parteien seien sich darüber einig, gemeinsam alles dafür zu tun, dass Deisler baldmöglichst wieder gesund werde. Der 23-Jährige erklärte, dass er nach vollständiger Genesung selbstverständlich wieder beim FC Bayern Fußball spielen werde. Das Friedensgespräch hatte Rummenigge bereits am Samstag angekündigt, damit «die letzten persönlichen Dinge geklärt werden, damit es keine weiteren Störungen zwischen Sebastian Deisler und dem FC Bayern gibt». Deisler hatte sich in der Woche im Berliner «Tagesspiegel» darüber beschwert, dass der Verein seinen «falschen Freunden» (Hoeneß) nachspioniere. Der frühere Hertha-Profi verlangte dafür eine Entschuldigung von Seiten der Bayern. Rummenigge sagte, er habe mit Martinek (bekannt aus der RTL-Serie «Der Clown») bereits «alle Missverständnisse ausgeräumt», von einer Klage des Schauspielers gegen Hoeneß könne auch keine Rede mehr sein.

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