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Deka-Chef Weber räumt Kommunikationsfehler ein

Deka-Chef Axel Weber hat in der Krise um den Deka-Immobilienfonds Kommunikationsfehler eingeräumt. "Wir haben uns vor allem in der Kommunikation schwergetan", sagte Weber der "Welt am Sonntag".

dpa-afx BERLIN. Deka-Chef Axel Weber hat in der Krise um den Deka-Immobilienfonds Kommunikationsfehler eingeräumt. "Wir haben uns vor allem in der Kommunikation schwergetan", sagte Weber der "Welt am Sonntag". "Es gab Indiskretionen, wodurch Vorschläge an den Verwaltungsrat zur Lösung des Liquiditätsproblems bei dem Immobilienfonds vorzeitig in der Öffentlichkeit diskutiert wurden." Tatsache sei auch, dass die Märkte mehr Transparenz verlangen. "Darauf müssen wir eingehen."

Bis zum Ende des Jahres sollen fünf bis sechs Objekte verkauft werden, darunter ein Einkaufszentrum in Glasgow. "Den Skyper in Frankfurt, der gerade in Bau ist, werden wir zur Hälfte selbst nutzen", kündigte er an. "Zukünftig wollen wir dem Fonds auch einen stärker internationalen Touch geben. Wir können uns vorstellen, dass bis zu 50 Prozent der Objekte zukünftig im europäischen Ausland liegen."

"Der Fonds ist auch jetzt grundsolide", betonte Weber. Die Objekte im Fonds seien "nie zu jenen Höchstpreisen des Jahres 2000" bewertet worden. Vom Gesetzgeber forderte der Deka-Chef die Erlaubnis, "wenigstens mit institutionellen Anlegern Haltevereinbarungen zu schließen".

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