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Dekabank will Immobilienfonds reformieren und Liquiditätsprobleme lösen

Dekabank-Chef Axel Weber will die Liquiditätsprobleme vieler offener Immobilienfonds durch eine Neuregelung für die ganze Branche lösen.

dpa-afx FRANKFURT. Dekabank-Chef Axel Weber will die Liquiditätsprobleme vieler offener Immobilienfonds durch eine Neuregelung für die ganze Branche lösen. An einer Reform des Systems müssten die Anbieter, die Finanzaufsicht BaFin, der Investmentverband BVI und die betroffenen Ministerien der Bundesregierung gemeinsam arbeiten, sagte Weber der "Börsen-Zeitung" (Mittwochausgabe). Es müssten unter anderem Haltevereinbarungen mit den Vertriebspartnern der Fonds erlaubt werden, um kurzfristig größere Rückflüsse der Immobilienfonds auffangen zu können.

Den drei offenen Immobilienfonds der Deka seien allein im September Mittel in Höhe von mehr als 457 Mill. Euro abgeflossen, schreibt die "Börsen-Zeitung". Allein aus dem auf Deutschland ausgerichteten Deka Immobilienfonds, der zuletzt aufgrund seiner massiven Liquiditätsprobleme in die Schlagzeilen geraten war, hätten die Anleger im September 242 Mill. Euro abgezogen. Die übrigen Abflüsse von 215 Mill. Euro entfielen auf die beiden bisher erfolgreichen international anlegenden Fonds der Deka.

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